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"Business as usual" - Der alljährliche "PISA-Schock"

Durchgefallen! Diese Woche sind die Ergebnisse der PISA-Studie von 2019 veröffentlicht worden. Das Ergebnis überrascht nicht. Deutschland ist wieder mal zurückgefallen. Wen wundert es? 40 Jahre lang ständige "Bildungsreformen", die das Land ertragen musste, tragen mal wieder die befürchteten Früchte. Die Lesekompetenz geht weiter zurück, in Mathematik und Naturwissenschaften sieht es nicht besser aus. Die Ursachen sind vielschichtig. Sie sind aber alle in der Bildungspolitik rot-grüner Pseudoeliten zu suchen.

Zuerst musste unser Schulsystem viele Neuzugänge an Kindern verkraften, die vielfach nicht einmal in Grundzügen Deutsch können. Nennt sich dann "Willkommenskultur". In Rheinland-Pfalz werden diese Kinder gleich mal in die Regelklasse übernommen und sitzen dort nur herum, weil sie keinen Schimmer davon haben, von was der Lehrer und die anderen Schüler da so den lieben langen Tag lang reden. Ein paar Stunden Deutsch gibt es aber, immerhin. Eine wirklich geniale Idee seitens der Landesregierung, die es nicht für nötig befunden hat, diesen Kindern erst einmal die deutsche Sprache zumindest so weit nahe bringen zu lassen, dass eine Teilnahme am Regelunterricht möglich ist.

Auch über den Rückgang der Kompetenzen in Naturwissenschaften darf man sich nicht wundern. Der aktuelle Lehrplan z. B. im Fach Physik ist ein Desaster. Wo früher noch Formeln und Gleichungen zur Lösung der Aufgaben vonnöten waren gibt es heute "Physik light". Formeln und Gleichungen sucht man im neuen Physikbuch nämlich vergebens. Aber dafür wird die Berufskunde ein fester Bestandteil, damit man auch weiß, welche Berufe in Akustik, Optik und anderen Disziplinen dieser Grundlagenwissenschaft möglich wären. Wenn der Absolvent denn Ahnung von Physik hätte. Hat er aber nicht. Die Ahnung bleibt übrigens bereits deshalb auf der Strecke, weil viele Themen gar nicht mehr behandelt werden. Der Lehrplan wurde zum "Leerplan". Für den angehenden KfZ-Mechatroniker findet sich im Physikbuch z. B. ein einzelner Abschnitt, in dem er informiert wird, dass es Verbrennungsmotoren gibt. Mehr aber auch nicht.

Wenn man Wissen durch "Kompetenzen" ersetzt, wenn Leistung verpönt ist, da sie als "elitär" gilt, wenn es reicht, buchstäblich seinen Namen tanzen zu können und man dadurch z. B. eine "5" in Mathematik ausgleichen kann, weil im Fach "Glück" der Stockkampf beherrscht wird, kann daraus nichts werden. Schule als Schonraum mit einer allfälligen Kuschelpädagogik tut ein Übriges. Es ist heute bereits kritikwürdig, einen Schüler einmal etwas direkter anzusprechen, weil er seit Monaten den Unterricht durch seine regelmäßigen Verhaltensauffälligkeiten nachhaltig stört.

Und man darf nun getrost befürchten, dass die "Bildungspolitiker" von den rot-grünen Altparteien angesichts des katastrophalen PISA-Ergebnisses 2019 sich anschicken werden, eine ganze Herde an buchstäblichen neuen Sauen durch's Dorf treiben zu wollen. Einfach um zu demonstrieren, dass Bildung fortan wirklich "Chefsache" ist. Es gibt gute Gründe, das Allerschlimmste zu befürchten. Nämlich die x+1te "Bildungsreform" .





31.08.2019: SPD Bad Bergzabern sympathisiert mit der verfassungsfeindlichen "Antifa"
Auf der letzten Ratssitzung am Donerstag dieser Woche hat dem Vernehmen nach ein Herr von der SPD das übliche "AfD-Bashing" vorgetragen. Daraufhin begann ich zu recherchieren, weil mich, zumindest am Rande, interessiert von wem derart dummdreiste Diffamierungen in die Öffentlichkeit gebracht werden. So bin ich dann auf der  facebook-Präsenz des SPD-Ortsvereins hier in Bad Bergzabern gelandet. Und da war ich dann doch einigermaßen verblüfft, dieses Bild zu finden:




Über die drei nach unten weisenden Pfeile und deren Bedeutung habe ich bereits in Zusammenhang mit einem prahlerischen Foto des örtlichen Linkslautsprechers Alexander Schweitzer (ebenfalls SPD) verwiesen. Das gleiche Symbol findet sich nun auch auf den Webseiten der örtlichen SPD. Es ist allerdings ein, das sei wiederholt, nicht ganz so bekanntes Symbol, der linksradikalen "Antifa". Eigentlich des Symbol der sog. "Eisenern Front", einem linken Kampfbündnis aus den 30er Jahren und heute eben ein Logo der linksradikalen "Antifa".

Der Verfassungsschutz hat nun eine ziemlich dezidierte Meinung über diese "Organisation", die aber leider nicht ganz so positiv ausfällt:

"Die Agitation [der "Antifa", PB] richtet sich auch gegen bestimmte staatliche Einrichtungen oder ihre Repräsentanten. Darüber hinaus werden Adressen und „Steckbriefe“ von politischen Gegnern veröffentlicht, die nicht selten mit der Aufforderung verbunden sind, diese Personen auch anzugreifen. Im Rahmen der „antifaschistischen Selbsthilfe“ werden auch militante Aktionen befürwortet, die sich in erster Linie gegen den politischen Gegner, insbesondere tatsächliche oder vermeintliche „Nazis“ richten. Dadurch kommt es regelmäßig zu hohen Sachschäden, teilweise aber auch zu Personenschäden."
Quelle: https://www.verfassungsschutz.de/de/service/glossar/antifa-autonome

Wir fassen zusammen: Die SPD in Bad Bergzabern hegt also offen bekundete Sympathien für eine Gruppe militanter "Aktivisten", zu deren politischem Handlungsinstrumentarium es gehört, Gegner einzuschüchtern, zu drangsalieren, konkret zu bedrohen und ggf. körperlich zu verletzen.

Weiterhin werden durch diese linken Politrowdies gerne auch mal ganze Städte großflächig demoliert und hohe Sachschäden verursacht (Verweis zum FOCUS).

Die sog. "Antifa" ist daher von Ihren Zielen und Methoden eindeutig als verfasungsfeindlich einzustufen. Insbesondere weil ihr Betreiben auf die Unterdrückung von Meinungsäußerungen zielt (Art. 5 GG), weil sie Gegner körperlich angreift und dabei erhebliche Personenschäden in Kauf nimmt (Art. 2 Abs. 2 GG), sie Eigentum anderer Menschen vernichtet (Ja, das Anzünden von Autos IST ein Eingriff in die Eigentumsgarantie des Art. 14 GG!) etc.

Ach ja, und weil SPDler in Zusammenhang mit der AfD gerne mal von "Nazis" sprechen, ein kleiner Denkanstoß, von dem ich aber nicht weiß, ob er überhaupt von der Zielgruppe verstanden wird: Jene Methoden, welche die sog. "Antifa" heute anwendet, sind von einer Gruppe selbsternannter "aufrechter Deutscher" aus einer Zeit vor ca. 90 Jahren gut bekannt. Die Gruppe nannte sich "SA", war eine braune Schlägertruppe, die sich für Hitler auf den Straßen und in den Sälen prügelte und gehörte, na wozu wohl? Richtig, zu den Nationalsozialisten!

Herr Haldewang, übernehmen Sie!

Und nun noch ein klein wenig Polemik zum Schluss: De "Antifa"-Fahne liegt auf dem Bild auf dem Boden (erkennbar am Parkett), also dort wo die SPD sich auch gerade befindet, zumindest, wenn man die aktuellen Wahlumfragen ansieht.

Peter Baier

21. 07.2019: Malu Dreyer und die "Klimaprämie": Si tacuisses philosophus mansisses...


"Wenn Du geschwiegen hättest, wärest Du Philosoph geblieben". Die Überschrift ist zu viel der Ehre. Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, wäre als Philosoph*in (korrekt gegendered?) eine krasse Fehlbesetzung. Denn als Philosoph*in sollte man (und auch frau!) über die Fähigkeit verfügen, weiter als bis zur nächsten Ecke zu denken. Frau Dreyer kann das ganz offenkundig nicht. Und so plappert frau sich dann auch mal dezent ins Seitenaus, um mal einen Begriff aus dem Fußball zu verwenden. Dieses Seitenaus ist links, das dürfte aber klar sein.

Gehen wir zur Schilderung der gedanklichen Irrwege von Malu Dreyer aber der Reihe nach vor:

Das Thema ist die u. a. von den Genossen erdachte "Klimaprämie". Diese ist eine Art "Kompensation" für die ebenfalls neu erdachte Methode, wie man dem Bürger noch mehr Geld aus Tasche ziehen kann. Diese nennt sich "CO2-Abgabe". Die "Prämie" ist folglich als Ausgleich gedacht für die dann massiv ansteigenden Lebenshaltungskosten. Und, mal ehrlich, "Prämie" klingt schon gut. Viel besser als das Wort "Almosen", nur so als Beispiel.

Über den Unsinn davon ausgehen zu wollen, dass das von Menschen durch Verbrennungsprozesse freigesetzte Kohlendioxid einen nennenswerten Beitrag zur langsamen Steigerung der Durchschnittstemperatur leisten könne, wollen wir hier nicht reden. Tatsache ist: Die CO2-Steuer wird auch nicht zum "Schutz" des Klima eingeführt, sondern weil der Staat Unsummen braucht, um großzügig Geld an ca. 1,5 Millionen Neubürger aus Afrika und Arabien für deren Vollalimentation zu verteilen.

Frau Dreyer beliebte in der Causa "Klimaprämie" zu vermelden:

"Benzin und Heizöl werden teurer, dafür wird im Gegenzug pro Kopf eine Klimaprämie ausgezahlt", sagte die kommissarische SPD-Chefin Malu Dreyer der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). "Wer wenig CO2 verbraucht, wird kräftig profitieren. Wer das Klima stark belastet, hat am Ende weniger in der Tasche." (Quelle)

Vor allem anderen erschreckt mich dann doch, wie viel Unkenntnis eine Frau, die irgendwann mal ein Abitur gemacht haben muss (sie ist Juristin, dafür braucht man eine Hochschulreife!) über elementare Sachverhalte der Naturwissenschaft weiß. Frau Dreyer, Menschen "brauchen" kein CO2, sie produzieren es! Zuerst durch die Ausatemluft (CO2-Gehalt 4%) und dann durch von Menschen initiierte Verbrennungsprozesse. Was sie "verbrauchen" sind Energieträger, also z. B. Nahrungsmittel, Brennstoffe etc.

Pflanzen hingegen verbrauchen CO2 (es geht als Edukt, also Ausgangsstoff, in die Photosynthese ein). Wollen Sie Pflanzen auch besteuern? Denn nach Ihrer "Logik" müsste das so sein! Gut, lassen wir es bei einem Kopfschütteln bewenden.

Das fachliche Defizit der Dame lassen wir nun beiseite, nicht jeder ist eine Koryphäe in Naturwissenschaft. Aber auch bei der weiteren Betrachtung  zeigt sich, dass Frau Dreyer wohl nicht zu den kognitiven Überfliegern dieses Landes gehören dürfte. Denn eine Einsicht erschließt sich ihr klar erkennbar nicht. Zumindest kommuniziert sie diese nicht. Und die ist ökonomischer Natur und tut den Betroffenen richtig weh:

Es  verteuert sich natürlich nicht nur der Brenn- und der Kraftstoff, den die Verbraucher direkt zum Heizen und Autofahren konsumieren, sondern auch jener, den Industrie, Gewerbe und Handel für die Produktion und Verteilung von Waren und für die Erbringung von Dienstleistungen als betriebswirtschaftliches Gut für ihr Unternehmen einkaufen müssen. Dadurch steigen die Preise für ALLE Waren und Dienstleistungen erheblich an, denn kein Gut kann ohne Energie produziert, keine Dienstleistung erbracht werden.

Und auch der Ansatz: "Wir nehmen Euch etwas weg, aber Ihr bekommt ja auch etwas zurück!" unter dem Verweis, dass jener, der wenig Energieträger verbraucht, ja eine Prämie zurückbekäme, ist typisches sozialdemokratisches Umverteilungsdenken. Aber auch nicht gerade neu. Die dafür benötigte Bürokratie wird überdies sicher nicht "für umme" zu haben sein.

Weiter im Gedankengang:

1. Es ist natürlich abzulehnen, dass der Staat die Bürger erst einmal in großem Stil abkassiert und dann bei Gefälligkeit mal ein Brotkrümelchen zurückgibt. Oder auch nicht.

2. Gerade jene, die ein niedriges Einkommen beziehen, werden NICHT profitieren. Sie gehören sowieso bereits zu jenem Teil der Bevölkerung, der von seinem gesamten zur Verfügung stehenden Einkommen den größten Teil für den Konsum aufwenden muss. Und daher entsprechend wenig Rücklagen bilden kann. Der konsumptive Anteil des monatlichen Einkommens der Geringverdiener wird weiter ansteigen, die Möglichkeit Rücklagen zu bilden wird weiter sinken.

Wenn dann also die "Klimaprämie" eingeführt werden sollte, wird auch diese an der Situation nichts ändern. Denn es ist nicht davon auszugehen, dass durch diese "Prämie" der Verlust an Kaufkraft (und damit an Kapital), den die Einkommensschwachen wegen der allfällig gestiegenen Preise erleiden werden, kompensiert werden kann. Derlei in die Welt zu setzen ist entweder Wunschdenken oder schlichte Heuchelei, Verschweigen, Lüge. Ich vermute die letztgenannte Interpretation.

Also führt die Politik der "sozial"demokratischen Partei ihre alte Klientel, die sie natürlich mittlerweile total aus den Augen verloren hat, weiter in die Armutsfalle. Und für die "neue" Klientel, die die vom Staat üppig gepäppelten Geschwätzwissenschaftler und Salonsozialisten aller Couleur ist das kein Thema, hier stimmt das Salär.

3. Hinzu kommen wird ein massiver Abbau von Arbeitsplätzen, insbesondere in der auf Export ausgerichteten Industrie, die fortan mit jenen Ländern konkurrieren muss, die diesen Klimablödsinn nicht mitmachen. Wobei der Blödsinn nur vordergründig auf das Klima zielt, Geldbeschaffung in großem Stil ist der bereits erläuterte Grund für die neue Steuer. Folglich wird seitens der Industrie der erste Ansatz sein, den Faktor, der am meisten Kosten verursacht, zu reduzieren: Die Mitarbeiter.

Frau Dreyer hätte vielleicht auch nachdenken können, bevor sie derart unsinnige und viel zu kurz gedachte Dinge über den Sender lässt. Aber da ist ja dann doch der eingangs erwähnte "Philosoph" gefragt, für den die souveräne Beherrschung etwas komplexerer Denkvorgänge eine notwendige, wenn auch nicht hinreichende Bedingung ist. Dass Politiker einer bestimmten Farbauswahl nicht die allerhellsten Kerzen auf der sprichwörtlichen Torte sind, ist mal wieder erfolgreich demonstriert.

Peter Baier, 20.07.2019
(Meinugnsbeiträge auf dieser Seite geben ausschließlich die Meinung des jeweils namentlich genannten Autors wieder)